FAQ | Nachweise

Im Rahmen der Antragstellung müssen Sie zunächst Ihre Antragsberechtigung nachweisen. 

1. Unter dem Dropdown Wettbewerb wählen Sie bitte den Bereich "Stipendienprogramm 2021" und unter Titel benennen Sie Ihr Vorhaben.

2. Persönliche Angaben (Name, Vorname, Adresse, E-Mail-Adresse).

3. Nachweis Verwertungsgesellschaft: Erfolgt durch den Wahrnehmungsvertrag mit der VG WORT oder der Mitgliedschaft in einer anderen (ausländischen) Verwertungsgesellschaft mit dem gleichen Tätigkeitsbereich. Als Nachweis halten Sie Ihre jeweilige Kartei-/Berechtigtenummer bereit.

4. Nachweis der Freiberuflichkeit durch Angabe der KSK-Versicherungsnummer und Hochladen eines Scans eines aktuellen Schreibens der KSK, auf dem Ihr Name und die Nummer ersichtlich sind, vorzugsweise die aktuelle Jahresabrechnung der KSK. Nachweise vor Oktober 2019 werden wegen fehlender Aktualität nicht akzeptiert. 

5. Arbeitnehmerähnliche Autorinnen und Autoren nach § 12a TVG müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen oder einen Nachweis über tarifvertragliche Leistungen, wie Wiederholungshonorar und/oder Urlaubsgeld, beibringen. 

6. Nachweis über das einkommensteuerpflichtige Einkommen bis maximal EUR 60.000,-
- hier gibt es mehrere Möglichkeiten des Nachweises: (1) Einkommensteuerbescheid 2020; (2) Einkommensteuerbescheid 2019; (3) die von einem Steuerberater erstellte Einkommenssteuererklärung 2020, (4) die von einem Steuerberater erstellte Einkommenssteuererklärung 2019 – ältere Jahre können nicht akzeptiert werden;

Bitte beachten Sie, dass aus Ihren Belegen das zu versteuernde Einkommen sowie Ihr Name ersichtlich sein müssen.
Die Einkünfte sind nicht das zu versteuernde Einkommen!

Beachten Sie, dass alle Nachweise als PDF oder JPEG (1 Beleg max. 5 MB) zur Antragstellung hochgeladen werden müssen. Sollte Ihr Beleg 5 MB überschreiten, sollten Sie diesen komprimieren. 

7. Beschreibung Autor/innen-Vita (Textfeld im Portal, maximal 1.200 Zeichen) – Achtung: Das Hochladen einer vorhandenen Vita ist nicht möglich. Sie können diese jedoch aus einem Textverarbeitungsprogramm per Copy/Paste in das Textfeld übertragen, wenn sie maximal 1.200 Zeichen umfasst.

8. Beschreibung Ihres offenen Vorhabens (Textfeld im Portal, maximal 2.000 Zeichen).

Bitte beachten Sie, dass beide Textfelder in deutscher Sprache ausgefüllt werden müssen.

Die Fördermittel des Stipendienprogramms der VG WORT stammen aus dem Bundeshaushalt. Das Kriterium des Hauptwohnsitzes in Deutschland ist von der Fördermittelgeberin vorgegeben. Es handelt sich um deutsche Corona-Hilfen und nicht um ein EU-Programm.

Im elektronischen Antrag genügt die reine Angabe Ihres deutschen Hauptwohnsitzes.
Sollten Sie einen positiven Bescheid erhalten, müssen Sie mit Rücksendung des Fördervertrags zum Nachweis einreichen:

1) entweder die Kopie Ihres Personalausweises (Vorder- und Rückseite) auf Papier
oder
2) eine Kopie der Meldebestätigung Ihres Einwohnermeldeamtes, ebenfalls auf Papier.

Nach Prüfung werden die physischen Kopien vernichtet. Aus Gründen des Datenschutzes verlangen wir keine elektronische Übersendung von digitalen Kopien Ihrer Ausweise bei Antragsstellung.

Wenn Sie als professionelle/r Autor/in tätig sind, aber noch keinen Wahrnehmungsvertrag mit der VG WORT haben, können Sie während der Ausschreibungsphase zwischen dem 13. und 27. August 2021 einen Wahrnehmungsvertrag abschließen. Dafür müssen Sie sich auf der Webseite der VG WORT im Online-Serviceportal T.O.M registrieren und den Vertrag downloaden ( tom.vgwort.de/portal/registration/editNewRegistration ). Im Antragsformular für das Stipendium tragen Sie dann das Datum ein, an dem Sie sich für den Vertrag registriert haben.

Bitte kündigen Sie die Übersendung des Wahrnehmungsvertrags per E-Mail mit dem Betreff "NEUSTART KULTUR" an brigitte.kreitmeyr@vgwort.de an. Der Vertrag muss bis 27. August 2021 postalisch bei der VG WORT, Untere Weidenstraße 5, 81543 München eingegangen sein. 

Bitte richten Sie sich darauf ein, dass wir ggf. Nachweise für Ihre Autorenschaft anfordern werden.

Wenn Sie Mitglied in einer ausländischen Schwestergesellschaft für Autor/innen sind, dann können Sie dies im Antragsformular angeben. Infrage kommen zum Beispiel die Literar-Mechana in Österreich und die Pro Litteris in der Schweiz. Beachten Sie aber in diesem Fall, dass Sie trotzdem Ihren Hauptwohnsitz in Deutschland haben müssen!

Urheber/innen können auch als Angestellte ihrer Erwerbstätigkeit nachgehen. In diesem Fall greifen aber andere staatliche Corona-Unterstützungsmaßnahmen, wie z.B. das Kurzarbeitergeld. Das Stipendienprogramm der VG WORT in NEUSTART KULTUR richtet sich explizit an Freiberufler/innen, weil freiberuflich Tätige besonders stark von der Pandemie betroffen sind.

Die arbeitnehmerähnlichen Urheber/innen nach § 12a TVG befinden sich in einer vergleichbaren Situation. 

Als Nachweis gilt grundsätzlich die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse (KSK).

Arbeitnehmerähnliche Autorinnen und Autoren nach § 12a TVG, die nicht Mitglied der KSK sind, müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen oder einen Nachweis über tarifvertragliche Leistungen, wie Wiederholungshonorar und/oder Urlaubsgeld, beibringen. 

Ja. Das Stipendienprogramm richtet sich ausdrücklich an Autor/innen, die überwiegend von ihren Einnahmen aus freiberuflicher Autor/innen-Tätigkeit leben und durch die Corona-Krise in ihrer Berufsausübung erheblich eingeschränkt sind.

Teilzeitanstellungen oder (auch mehrere) kleine Nebenbeschäftigungen stehen einer Förderung nicht entgegen, wenn durch sie nicht mehr als die Hälfte des durchschnittlichen Jahreseinkommens erzielt wird.

Menschen, die durch einen Hauptberuf finanziell abgesichert und sozialversichert und nur gelegentlich als Autor/innen tätig sind, sind nicht antragsberechtigt.

Studierende sind in der Regel ebenfalls nicht antragsberechtigt, es sei denn, sie sind bereits Mitglied in der Künstlersozialkasse. 

Der Nachweis erfolgt durch Vorlage des Einkommensteuerbescheides. Wenn Sie noch keinen Steuerbescheid für 2020 haben, können Sie auch den Steuerbescheid für 2019 hochladen. Wenn Ihr Einkommen im Jahr 2019 nicht mehr als EUR 60.000,- Euro betragen hat, wird angenommen, dass Sie auch in 2020 nicht mehr als EUR 60.000,- Euro Einkommen hatten. 

Der Nachweis kann auch durch Vorlage der von einem oder einer Steuerberater/in erstellten Einkommenssteuererklärung der Jahre 2020 oder 2019 erfolgen. Hilfsweise kann die Einkommensobergrenze für 2020 lediglich versichert werden. In diesem Fall muss der Einkommenssteuerbescheid 2020 oder 2019 nachgereicht werden. 

Achtung: Der Nachweis muss in jedem Fall erbracht werden. Stellt sich während oder nach dem Stipendium heraus, dass das steuerpflichtige Einkommen im Jahr 2020 über EUR 60.000,- gelegen hat, muss das Stipendium zurückgezahlt werden.

Es wird das Gesamteinkommen unabhängig von der Einkommensart berücksichtigt, also auch Einkommen, das nicht aus freier Autor/innen-Tätigkeit stammt, z. B. aus Vermietung und Verpachtung oder aus angestellter Tätigkeit.

Die Vita soll der Jury einen Eindruck Ihres bisherigen Schaffens vermitteln. Hilfreich sind (stichwortartige) Informationen zu

  • ggf. Ausbildungs-/Studienzeit(en) mit der entsprechenden Fachrichtung,
  • Veröffentlichungen,
  • Stipendien, Preisen oder anderen Auszeichnungen.

Für die Beschreibung des Werdegangs als Autor/in ist im Antragsformular ein Textfeld mit max. 1.200 Zeichen inkl. Leerzeichen vorgesehen.

Der Sachbericht muss der VG WORT vor Auszahlung der letzten Rate zugeleitet werden. Das genaue Datum entnehmen Sie bitte dem Fördervertrag.

Er sollte u.a. folgende Angaben beinhalten (Textfeld, mindestens 1.000 bis maximal 5.000 Zeichen inkl. Leerzeichen):

  • Ziel, Durchführung und Ergebnis Ihres im Antrag beschriebenen Vorhabens

Bitte reichen Sie Ihren Sachbericht ausschließlich über das Antragsportal ein, in dem Sie auch den Antrag gestellt haben. Andere Formen für die Einreichung des Sachberichts sind nicht vorgesehen! Bitte sehen Sie daher davon ab, Sachberichte per E-Mail an die VG WORT zu schicken.