FAQ | Antragstellung

Es können sich freiberuflich professionell tätige sowie arbeitnehmerähnliche Autorinnen und Autoren nach § 12a TVG bewerben, die Wahrnehmungsberechtigte der Berufsgruppen 1 oder 2 sind. Journalistische Projekte sind jedoch nur förderfähig, wenn es sich um Recherche- oder Veröffentlichungsprojekte im Bereich Feuilleton / Kultur handelt.  Die Antragstellerinnen und Antragsteller müssen ihren Hauptwohnsitz in Deutschland haben und dürfen im Jahr 2020 das maximale Einkommen von EUR 60.000,- nicht überschreiten. Entsprechende Nachweise (siehe FAQs "Nachweise") müssen bei Antragstellung vorliegen. Sie können nur einen Antrag stellen, wenn Sie sich zuvor registriert haben (siehe FAQs "Registrierung").

Anträge können nur Wahrnehmungsberechtigte der Berufsgruppe 1 und  der Berufsgruppe 2 (eingeschränkt) stellen. 
 
Berufsgruppe 1 - Autor/innen und Übersetzer/innen belletristischer und dramatischer Werke

Berufsgruppe 2 - Journalist/innen und Autor/innen von Sachliteratur. Journalistische Projekte sind nur förderfähig, wenn es sich um Recherche- oder Veröffentlichungsprojekte im Bereich Feuilleton / Kultur handelt.

Die Berufsgruppe 3 ist nicht antragsberechtigt.
 

Ja, wenn Sie Ihren Hauptwohnsitz in Deutschland haben. Zur Antragstellung müssen Sie einen Nachweis über die Mitgliedschaft bei der Schwestergesellschaft bereithalten, mit der die VG WORT eine Repräsentationsvereinbarung abgeschlossen hat.

Ja, Sie können noch einen Wahrnehmungsvertrag abschließen. Dafür müssen Sie sich auf der Webseite der VG WORT im Online-Serviceportal T.O.M registrieren und den Vertrag downloaden ( tom.vgwort.de/portal/registration/editNewRegistration ).

Bitte kündigen Sie die Übersendung des Wahrnehmungsvertrags per E-Mail mit dem Betreff "NEUSTART KULTUR" an brigitte.kreitmeyr@vgwort.de an und senden Sie umgehen postalisch den Vertrag an die VG WORT, Untere Weidenstraße 5, 81543 München. 

Sollten Sie bis zu Ihrer Antragstellung noch keine Karteinummer der VG WORT erhalten haben, tragen Sie bitte das Datum der Absendung Ihres Wahrnehmungsvertrags im Online-Portal ein.

Bitte richten Sie sich darauf ein, dass wir ggf. Nachweise für Ihre Autorenschaft anfordern werden.

Ja, wenn sich die Förderzeiträume nicht (auch nicht geringfügig) überschneiden.

Eine Doppelförderung ist ausnahmsweise erlaubt: 

- bei Stipendien privater Förderer 

oder

-  wenn die Fördersumme in einem anderen Stipendienprogramm weniger als 50 % der monatlichen Fördersumme des Stipendiums aus NEUSTART KULTUR beträgt, das heißt weniger als EUR 625,- pro Monat; 

in diesen Fällen ist eine Kumulierung unabhängig von den Förderzeiträumen ausnahmsweise zulässig. 

Wenn Sie sich gleichzeitig auf mehrere Programme bewerben, dann müssen Sie sich spätestens bei der Rücksendung des Fördervertrages entscheiden, welches Stipendium Sie annehmen wollen.  Bitte informieren Sie die VG WORT unverzüglich, wenn Sie sich gegen das Stipendium der VG WORT entscheiden, dann können Nachrücker schnell informiert werden.

Das Stipendium darf nicht zur Umsetzung oder Unterstützung von Projekten Dritter sowie für Projekte, die eine andere Förderung erhalten (haben), eingesetzt werden.

Eine Antragstellung ist ab dem 27. August 2021, 10 Uhr, möglich. 

Die Anträge werden in der Reihenfolge ihres elektronischen Eingangs bearbeitet und von einer unabhängigen Jury beschieden. Das Programm endet, wenn alle Stipendienmittel vergeben sind.

Im Rahmen der Antragstellung müssen Sie zunächst Ihre Antragsberechtigung nachweisen. 

1. Unter dem Dropdown Wettbewerb wählen Sie bitte den Bereich "Stipendienprogramm 2021" und unter Titel benennen Sie Ihr Vorhaben.

2. Persönliche Angaben (Name, Vorname, Adresse, E-Mail-Adresse).

3. Nachweis Verwertungsgesellschaft: Erfolgt durch den Wahrnehmungsvertrag mit der VG WORT oder der Mitgliedschaft in einer anderen (ausländischen) Verwertungsgesellschaft mit dem gleichen Tätigkeitsbereich. Als Nachweis halten Sie Ihre jeweilige Kartei-/Berechtigtenummer bereit.

4. Nachweis der Freiberuflichkeit durch Angabe der KSK-Versicherungsnummer und Hochladen eines Scans eines aktuellen Schreibens der KSK, auf dem Ihr Name und die Nummer ersichtlich sind, vorzugsweise die aktuelle Jahresabrechnung der KSK. Nachweise vor Oktober 2019 werden wegen fehlender Aktualität nicht akzeptiert. 

5. Arbeitnehmerähnliche Autorinnen und Autoren nach § 12a TVG müssen eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen oder einen Nachweis über tarifvertragliche Leistungen, wie Wiederholungshonorar und/oder Urlaubsgeld, beibringen. 

6. Nachweis über das einkommensteuerpflichtige Einkommen bis maximal EUR 60.000,-
- hier gibt es mehrere Möglichkeiten des Nachweises: (1) Einkommensteuerbescheid 2020; (2) Einkommensteuerbescheid 2019; (3) die von einem Steuerberater erstellte Einkommenssteuererklärung 2020, (4) die von einem Steuerberater erstellte Einkommenssteuererklärung 2019 – ältere Jahre können nicht akzeptiert werden;

Bitte beachten Sie, dass aus Ihren Belegen das zu versteuernde Einkommen sowie Ihr Name ersichtlich sein müssen.
Die Einkünfte sind nicht das zu versteuernde Einkommen!

Beachten Sie, dass alle Nachweise als PDF oder JPEG (1 Beleg max. 5 MB) zur Antragstellung hochgeladen werden müssen. Sollte Ihr Beleg 5 MB überschreiten, sollten Sie diesen komprimieren. 

7. Beschreibung Autor/innen-Vita (Textfeld im Portal, maximal 1.200 Zeichen) – Achtung: Das Hochladen einer vorhandenen Vita ist nicht möglich. Sie können diese jedoch aus einem Textverarbeitungsprogramm per Copy/Paste in das Textfeld übertragen, wenn sie maximal 1.200 Zeichen umfasst.

8. Beschreibung Ihres offenen Vorhabens (Textfeld im Portal, maximal 2.000 Zeichen).

Bitte beachten Sie, dass beide Textfelder in deutscher Sprache ausgefüllt werden müssen.

Nein. Wenn Sie den Antrag erst einmal elektronisch eingereicht haben, sind keine Korrekturen mehr möglich. Sehen Sie bitte von einer erneuten Antragstellung ab, denn eine doppelte Antragstellung führt zum Ausschluss! 


Bereiten Sie sich gut auf die Antragstellung vor und halten Sie alle erforderlichen Unterlagen und Nachweise bereit, damit Sie die Eintragungen fehlerfrei vornehmen können. Bevor Sie den Antrag absenden, sollten Sie alle von Ihnen gemachten Angaben noch einmal prüfen. Eventuelle Fehler gehen zu Ihren Lasten.

Ja, Sie bekommen eine Eingangsbestätigung per E-Mail.
Bitte prüfen Sie Ihren Spam-Ordner, wenn Sie die Eingangsbestätigung nicht in Ihrem Posteingang finden!

Es kann bis zu eine Stunde dauern, bis die Bestätigungsmail eingeht. Bitte prüfen Sie Ihren Spam-Ordner, wenn Sie die Eingangsbestätigung nicht in Ihrem Posteingang finden!

Leider scheint es auch bei einigen Mailprovidern ein Problem beim Empfang der Bestätigungsmail zu geben, auf das wir allerdings keinen Einfluss haben. Im Antragsportal können Sie an dem grünen Haken neben Ihrem Antrag erkennen, dass dieser bei uns eingegangen ist. 

Sollten Sie die Mail nicht innerhalb der erwartbaren Zeit erhalten, bitten wir um eine kurze Mitteilung an vgwort-neustart@vgbuero.de.

Bitte sehen Sie von einer erneuten Antragstellung ab.

Ja. Der Leistungsbezug nach ALG II schließt die Vergabe eines Stipendiums nicht aus (nähere Informationen unter FAQ Stipendium).

Rentnerinnen und Rentner, die weiterhin erwerbsmäßig tätig und Mitglied der KSK sind, können einen Antrag stellen.

Studierende sind in der Regel nicht antragsberechtigt, es sei denn, sie sind KSK-Mitglieder.

Grundsätzlich ja. Das Stipendium darf allerdings nicht für Projekte eingesetzt werden, die eine andere Förderung erhalten (haben).

Zwischen ländlichen und städtischen Regionen kann es immer noch ein deutliches Gefälle hinsichtlich des Breitband-Ausbaus geben. 

Bitte beachten Sie, dass die Anträge in der Reihenfolge ihres Eingangs bei der VG WORT bearbeitet werden. Unter Umständen ist es empfehlenswert, die Antragstellung an einem Ort vorzunehmen, der über schnelles Internet verfügt.